Details zu Einstellungen
Informationen zum Dialog Einstellungen des Schemagenerators Gas.
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Berechnungsverfahren
Wahlen Sie das gewünschte Berechnungsverfahren über die Dropdown-Liste. Abhängig vom gewählten Verfahren sind unterschiedliche Einstellungen definierbar.
Folgende Berechnungsverfahren stehen zur Verfügung:
- TRGI 2008
- TRGI 2018
- ÖVGW G11
- TRF 2012
Randbedingungen
Geben Sie den zulässigen Druckverlust und die zulässige Geschwindigkeit ein. Um die zulässige Geschwindigkeit zu ändern, aktivieren Sie vorher die Checkbox.
Anzeige Berechnungsdialog
Geben Sie die Einheiten ein, die für die Anzeige der Belastung, des Druckverlusts und des Einzelwiderstands verwendet werden sollen. Bei Erdgasen verwendet man in der Regel die Belastung in kW, bei Flüssiggas z. B. in kg/h.
Stoffwerte
Die Gasart und ihre Stoffwerte hängen von dem gewählten Berechnungsverfahren ab. Bei der Bemessung nach TRGI 2018 kann die Gasart gewählt oder über die Eingabe der Stoffwerte frei definiert werden. Wenn Sie die Stoffwerte hier eingegeben, werden die Eingaben im Projekt gespeichert. Wenn Sie die neue Gasart im Dialog Stoffwerte anlegen, steht sie auch in anderen Projekten zur Verfügung.
| Element | Beschreibung |
|---|---|
| Bezeichnung | Bei der Bemessung nach TRGI 2018 kann die Bezeichnung geändert werden. Die Eingabe wird im Projekt gespeichert. |
Stoffwertetabelle | Öffnet bei der Bemessung nach TRGI 2018 den Dialog Stoffwerte, in dem Sie eine andere Gasart wählen und weitere Gasarten anlegen können. Wenn Sie eine Gasart im Dialog Stoffwerte anlegen, steht sie Ihnen auch in anderen Projekten zur Verfügung. |
| Betriebsheizwert | Anzeige des Betriebsheizwerts der gewählten Gasart. Bei der Bemessung nach TRGI 2018 kann der Betriebsheizwert frei eingegeben werden. Die Eingabe wird im Projekt gespeichert. |
| Betriebsdichte | Anzeige der Betriebsdichte der gewählten Gasart. Bei der Bemessung nach TRGI 2018 kann die Betriebsdichte frei eingegeben werden. Die Eingabe wird im Projekt gespeichert. |
| kin. Betriebsviskosität | Anzeige der kinematischen Betriebsviskosität der gewählten Gasart. Bei der Bemessung nach TRGI 2018 kann die kinematische Betriebsviskosität frei eingegeben werden. Die Eingabe wird im Projekt gespeichert. |
Druckverlust-Ermittlung
Abhängig von dem gewählten Berechnungsverfahren stehen im Bereich Druckverlust-Ermittlung unterschiedliche Einstellmöglichkeiten zur Verfügung.
| Element | Beschreibung |
|---|---|
| Zanke Prandtl-Colebrook Prandtl-Kármán Renouard | Wählen Sie das Verfahren für die Druckverlustermittlung. |
| Schweredruck berücksichtigen | Aktiviert: Bei der Bemessung werden die durch Erdanziehungskraft der Erde erzeugten Druckverluste oder Gewinne berücksichtigt. Ist das verwendete Gas leichter als Luft und liegen die Verbraucher höher als der Hausanschluss, kann es zu Druckgewinnen kommen und es werden kleinere Leitungen dimensioniert. Ist das verwendete Gas schwerer als Luft und liegen die Verbraucher höher als der Hausanschluss, muss diese Höhendifferenz zusätzlich überwunden werden. |
| Beschleunigung berücksichtigen | Aktiviert: Berücksichtigt die dynamische Druckveränderung pro Teilstrecke, die durch Änderung von Volumenströmen und Dimensionen im Verlauf des Strömungswegs erzeugt wird. |
Gleichzeitigkeit
Die Gleichzeitigkeit der Verbraucher in den Strömungswegen kann nach den Regeln der TRGI 2008/TRF 2012 oder nach 100%-Ansatz erfolgen.
Ob Einstellungen gemacht werden können, hängt von der gewählten Bemessungsgrundlage ab. Einstellungen, die beim gewählten Berechnungsverfahren nicht verändert werden können, sind deaktiviert.
| Element | Beschreibung |
|---|---|
| nach TRGI 2008/TRF 2012 | Aktiviert: Die Gleichzeitigkeit der Verbraucher in den Strömungswegen wird nach den Regeln der TRGI 2008/TRF 2012 automatisch eingestellt. |
| 100% Ansatz/Benutzerdefiniert | Aktiviert: Für die Gleichzeitigkeit der Verbraucher in den Strömungswegen wird zunächst 100% angenommen. In den Bauteildaten der einzelnen Verbraucher können Sie individuelle Angaben für das jeweilige Bauteil definieren. |
sonstige Berechnungsvorgaben
Die nachfolgend beschriebenen Einstellmöglichkeiten dienen u. a. der Optimierung der Bearbeitungszeit bei großen Netzen.
| Element | Beschreibung |
|---|---|
| Höhe über NN oder Höhe über Adria | Geben Sie die Höhenlage des Gebäudes ein. Beim Bemessungsverfahren nach ÖVGW G11 wird statt der Höhe über NN die Höhe über Adria angegeben. |
| GS-Abgleich durchführen | Aktiviert: Nach jeder Berechnung wird der GS-Abgleich durchgeführt. Deaktiviert: Die Berechnung wird ohne GS-Abgleich durchgeführt, was zur Anzeige von Zwischenergebnissen sinnvoll sein kann. Wenn beim gewählten Berechnungsverfahren ein GS-Abgleich vorgeschrieben ist, wird ein Hinweise ausgegeben. |
| ohne GS-Prüfungen | Aktiviert: Die Berechnung wird ohne GS-Prüfung durchgeführt. Im Ausdruck wird ein Hinweis ausgegeben, dass die GS-Prüfungen deaktiviert sind. |
| kleinere Nennweiten vor dem Druckregler zulassen | Aktiviert: Bei der Dimensionierung wird nach dem Druckregler fallend dimensioniert, aber vor dem Druckregler ist eine kleinere Nennweite erlaubt, ohne dass die Nennweite als Maximum für die gesamte Anlage angesehen wird. Deaktiviert: Alle Leitungen werden fallend dimensioniert. |
| Material bei jedem Rechnen ermitteln | Aktiviert: Bei jeder Berechnung wird das Material für die Stücklistenerstellung ermittelt. Deaktiviert: Bei der Berechnung wird das Material für die Stücklistenerstellung nicht ermittelt. Bei umfangreichen Projekten, in denen sich das Material nicht mehr ändert, können Sie damit die Rechenzeit verkürzen. |
| Neurechnen nach dem Editieren | Rechnet nach dem Editieren von Bauteilen oder Teilstrecken neu. |