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Details zu "Druckentwässerung" in den "Einstellungen" (Abwasser/Dachentwässerung)

Informationen zur Registerkarte Druckentwässerung im Dialog Einstellungen der Rohrnetzberechnung Abwasser und Dachentwässerung.

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Projekt-TabDisziplin: Abwasser/DachentwässerungAnalyse-TabBefehlsgruppe AnalyseEinstellungen …Druckentwässerung

Registerkarte Allgemeines in den Einstellungen Abwasser/Dachentwässerung der LINEAR Solutions für Autodesk AutoCAD

Verfahren und Grenzwerte

Verfahren

Dropdown-Liste zur Auswahl des Verfahrens zur Berechnung der Druckentwässerung. Je nach gewähltem Verfahren werden bestimmte Grenzwerte von der Norm festgelegt. Diese Werte sind dann deaktiviert und können nicht verändert werden. Beim allgemeinen Verfahren sind alle Grenzwerte editierbar.

kinematische Viskosität

Legt die kinematische Viskosität des Wassers fest, die den Strömungswiderstand direkt beeinflusst.

Dichte des Wassers

Legt die Dichte des Wassers fest.

betriebliche Rauheit

Legt die Rauheit der Rohrinnenwände fest. Hohe Rauheiten führen u. a. zu höherem Druckverlust und erfordern eventuell stärkere Pumpen oder größere Rohrdurchmesser, um die gleiche Leistung zu erzielen.

minimale Geschwindigkeit

Legt den Grenzwert für die minimale Geschwindigkeit in allen Teilstrecken außer Fallleitungen fest.

minimale Geschwindigkeit (Fallleitung)

Legt den Grenzwert für die minimale Geschwindigkeit in Fallleitungen fest.

maximale Geschwindigkeit Entspannungsleitung

Legt den Grenzwert für die maximale Geschwindigkeit in Entspannungsleitungen fest.

Prüfung Anlaufbedingung ab Fallleitungslänge

Die Länge, ab der eine senkrechte Leitung als Fallleitung definiert werden soll. Je nach Vorgabe des gewählten Verfahrens wird daraufhin überprüft, ob alle Fallleitungen die Anlaufbedingung erfüllen.

Anmerkung: Die Anlaufbedingung aus der DIN 1986-100 legt fest, dass für Fallleitungen ein bestimmter Rohrinnendurchmesser nicht überschritten werden darf. Dadurch soll der bestimmungsgemäße Betrieb der Fallleitung gewährleistet werden.

Sicherheitszuschlag Auslegungsvolumenstrom

Legt den prozentualen Sicherheitszuschlag für den Auslegungsvolumenstrom fest. Mithilfe des Zuschlags können Sie sicherstellen, dass das Druckentwässerungsnetz auch bei unvorhergesehenen Belastungen zuverlässig funktioniert, was die Betriebssicherheit der Anlage erhöht.

Zulässige Restdruck-Abweichung

Je nach gewähltem Berechnungsverfahren können Sie hier die prozentuale oder absolute Abweichung vom zulässigen Restdruck angeben. Sobald der angegebene Wert überschritten wird, erscheint in den Reports der Berechnung eine entsprechende Fehlermeldung.

Sonstige Einstellungen

Option

Erklärung

Zetawerte

Aktiviert: Sofern vom gewählten Hersteller hinterlegt, werden für die Berechnung reale, gemessene Zetawerte verwendet. Sind keine Werte hinterlegt, werden Zetawerte aus der Norm verwendet.

Deaktiviert: Bei der Berechnung werden Zetawerte aus der Norm verwendet.

möglichst auf positiven Restdruck dimensionieren

Aktiviert: Abläufe werden so ausgelegt, dass jeder einzelne Ablauf-Volumenstrom mindestens dem Auslegungsvolumenstrom (oder mehr) entspricht. Diese Auslegung wird verwendet, um Abläufe in lokalen Tiefpunkten (Senken) zu dimensionieren.

Alternative Ablaufleistung verwenden

Aktiviert: Sofern vom gewählten Hersteller hinterlegt, werden bei der Berechnung der Druckentwässerung die Werte für alternative Ablaufleistungen verwendet.

Nennweitenänderung grafisch anzeigen

Aktiviert: Nennweitenänderung in der Zeichnung werden grafisch dargestellt.

Farbe/Symbolfaktor

Wenn die grafische Anzeige von Nennweitenänderungen aktiviert ist, können Sie hier die Farbe und den Symbolfaktor festlegen.

Übergabe an Freispiegelentwässerung

Maximum aus Q(Soll) und Q(Ist)

Der Soll-Volumenstrom wird mit dem Ist-Volumenstrom verglichen und der höhere Wert an das dahinter angeschlossene Freispiegelentwässerungs-Rohrnetz übergeben.

nur Q(Soll)

Es wird nur der Soll-Volumenstrom an das dahinter angeschlossene Freispiegelentwässerungs-Rohrnetz übergeben.