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Über Elementlisten

Erklärt das Konzept von Elementlisten im Zusammenspiel mit Elementklassen, Eigenschaftensätzen und Informationsstufen.

Strukturierung der Daten

Elementklassen ermöglichen eine detaillierte Klassifizierung von Modellbauteilen, die weit über das Konzept der Revit-Kategorien hinausgeht. Gerade für den Bereich der gebäudetechnischen Anlagen mit den unzähligen unterschiedlichen Komponenten bilden Elementklassen eine Grundvoraussetzung für die strukturierte Nutzung der im Modell enthaltenen Daten.

In Verbindung mit thematisch angelegten Eigenschaftensätzen können dann alle relevanten Bauteilinformationen gruppiert angezeigt und bei Bedarf editiert werden. Plausibilitätsprüfungen während der Eingabe gewährleisten eine hohe Datenqualität. Jeder einzelnen Information können eine oder mehrere Informationsstufen zugewiesen werden. Damit wird erreicht, dass in jeder Modellierungsphase nur der dort benötigte Informationsumfang angezeigt wird.

Auswertung der Daten mit Elementlisten

Anders als in Revit-Bauteillisten können in den Elementlisten vorhandene Eigenschaftensätze mit maßgeschneiderten Daten direkt und intuitiv bearbeitet werden. Ungültige Werte werden farbig dargestellt, was zusammen mit der Filtermöglichkeit die Prüfung der Datenqualität erheblich vereinfacht.

Auf diese Weise kann die Umsetzung von Projekt-Anforderungen wie z.B. Benennungsschemata, Solltemperaturen mit Ober- und Untergrenzen, Mindest-Raumhöhen oder Feuerwiderstandsklassen nach DIN-EN 13501-2 – entsprechend konfigurierte Eigenschaftensätze vorausgesetzt – direkt in den Elementlisten überprüft und ggf. korrigiert werden.

Zur Auswertung, zur Kommunikation mit Projektteilnehmern oder zur Dokumentation im Rahmen eines BIM-Abwicklungsplans (BAP) können alle Elementklassen mit ihren Eigenschaftensätzen in eine Exceldatei exportiert werden.

Beispiele für Anwendungsfälle

Elementlisten ermöglichen oder vereinfachen beispielsweise folgende Anwendungen:

  • Raumbasierte Datenauszüge für Konsistenzprüfungen
  • Listen von Plänen mit letzter Änderung und Ausgabedatum
  • Kostenberechnungen
  • Nachhaltigkeitsanalysen
  • ...

Vorteile

Modellbasierte Informationen sind essenziell für das Building Information Modeling. Während die Funktionen für die Modellerstellung sehr prominent auf der Benutzeroberfläche sichtbar sind, ist die Datenhaltung in Revit auf einer sehr generischen Ebene implementiert. Das Konzept der Shared Parameter ist bewusst flexibel angelegt, um die vielfältigsten Anforderungen an Daten für unterschiedlichste Anwendungen abbilden zu können. Solange die Daten aber unstrukturiert ins Modell kommen, sind beispielsweise Auftraggeber-Informations-Anforderungen (AIA) schwer zu realisieren.

Mit Elementklassen, klassenbezogenen Eigenschaftssätzen und Elementlisten bieten die LINEAR Solutions komfortable Möglichkeiten, die richtigen Daten zur richtigen Zeit im Modell zu hinterlegen und auszuwerten. In Verbindung mit Plausibilitätsprüfungen wird die Qualität der Daten zudem deutlich erhöht. Dadurch lassen sich viele sinnvolle Anwendungsfälle realisieren und die Vorteile der Digitalisierung im Kontext der BIM-Methode weiter ausschöpfen.