Zum Inhalt springen
V20_Hero-Workflow_Kaelte_Revit.png

Workflow für die
Kälteplanung

Exemplarischer Workflow für die Kälteplanung mit Revit

Mit den Lösungen von liNear ist ein durchgängiger Workflow bei der Kälteplanung garantiert. Von der TGA-Modell-Erstellung über die Gebäudeanalyse und Kühllastberechnung bis hin zur Produktauslegung und Rohrnetzberechnung erstellen Sie Ihre Planung mit liNear auf Revit schnell und effizient.


Schritt 1: TGA-Modell-Erstellung

Im Idealfall erhalten Sie die Architektur bereits als Revitmodell und nutzen dieses als Grundlage zur Erstellung eines TGA-Modells für die Durchführung der Gebäudetechnikplanung. Mithilfe von liNear nutzen Sie die Elemente aus dem Architekturmodell (z.B. Ebenen, Räume, Materialien) und reichern diese um weitere Informationen an. Erstellen Sie automatisiert die benötigten Geschosse inklusive Hilfsebenen und verwenden Sie effiziente Werkzeuge zur MEP-Raum-Erstellung, zur Zonierung, zur Erstellung von Flächenplänen und für die Ansichtserstellung. Eine Analyse der Geländeapproximation und die liNear Parameter­verwaltung zur Steuerung und Zuordnung der Parameter sind ebenfalls enthalten.

Eingesetzte Programme


Schritt 2: Gebäudeanalyse

Nach der Anreicherung des Architekturmodells um TGA-spezifische Informationen, steht das Modell zur Planung und zu Analysezwecken bereit. Das Modell wird in liNear Building eingelesen und analysiert. Das Programm überprüft das Modell und weist Sie auf fehlende Werte hin. Jetzt können eventuell fehlende Angaben (z.B. U-Werte) manuell ergänzt oder berechnet werden. Sie haben die Wahl, ob Sie mit selbst definierten Werten arbeiten oder diese überschreiben lassen, sobald das Modell mit „besseren” Werten an­gereichert wurde. Alle Werte lassen sich auch zurück in das Modell transferieren. Eine übersichtliche Darstellung anhand von Gebäudeteilen, Etagen und Räumen ­ermöglicht eine schnelle Orientierung. Das erfasste Gebäudemodell ist Basis für alle Lastberechnungen, Nachweise und Auslegungen. 


Schritt 3: Kühllastberechnung

Ist das Gebäude vollständig erfasst und analysiert erfolgt die Kühllastberechnung. Haben Sie vorher bereits die Heizlastberechnung durchgeführt, kann das erfasste Gebäudemodell natürlich verwendet werden. Für die dynamische Berechnung stehen Ihnen sowohl das deutsche Verfahren nach VDI 2078 als auch das internationale Verfahren nach ASHRAE zur Verfügung. Nach der Eingabe der Lasten, Temperaturen, Verschattungen, Nutzungs- und Betriebsprofilen sowie aller für die Berechnung relevanten Informationen, gibt Ihnen das Programm die Ergebnisse für das Projekt, einzelne Gebäudeteile, Ebenen und für alle Räume aus. Die Ausgabe erfolgt unterteilt für die trockene (Rest-)Kühllast, die Kühllast aus Flächentemperierung, die Kühllast aus RLT-/Zuluftanlage und als Gesamt-Kühllast.

Eingesetztes Programm


Schritt 4: Kühlkonvektoren- und Flächenkühlungsauslegung

Nach der Kühllastermittlung nutzen Sie die liNear Aus­legung für Kühlsysteme zur Deckung des Bedarfs. Diese Auslegung steht sowohl für Kühlkonvek­toren als auch für Flächenkühlsysteme zur Verfügung. Umfangreiche Herstellerbibliotheken ermöglichen eine Produktauswahl vor der Auslegung. Nun steht Ihnen wahlweise eine Schnellauslegung oder eine detaillierte Auslegung zur Verfügung. Ausgelegte Komponenten werden mit einem Klick in das Modell übertragen. Kühlkonvektoren werden automatisch unter den Fenstern positioniert bzw. die Flächenkühlung wird anhand des Flächenplans eingezeichnet. 

Eingesetzte Programme


Schritt 5: Rohrnetz-, Anlagenerstellung und -berechnung

Wenn Sie alle Kühlelemente ins Modell übertragen und nach Ihren Vorstellungen positioniert haben, konstruieren Sie das Rohrnetz mit seinem Kälteversorger. Die ausgelegten Verbraucher werden angebunden und die Detailplanung des Rohrnetzes durchgeführt. Wählen Sie neutrale oder herstellerspezifische Bauteile aus den mit­gelieferten Bibliotheken und definieren Sie die einzelnen Komponenten nach Ihren Vorgaben. Im Anschluss starten Sie die Rohrnetzberechnung. Das Programm meldet Ihnen gegebenenfalls noch Fehler, die Sie dann umgehend auflösen können oder gibt Hinweise zu Optimierungs­möglichkeiten. Zum Abschluss der Berechnung wird das Netz redimensioniert. Mit der Vorgabe von fixen Rohrdimensionen berechnen Sie auch Bestands­anlagen und können das Netz optimieren bzw. erweitern. Eine Schlitz- und Durchbruchsplanung mit leistungsstarken Werkzeugen zur Kollaboration vereinfacht den Abstimmungsprozess mit Architekten und Statikern sowohl in Closed- als auch in Open-BIM Projekten.

Eingesetzte Programme


Schritt 6: Beschriftung und Ergebnisse ausgeben

Schreiben Sie die Ergebnisse Ihrer Planung direkt ins Modell. Automatische Beschrifter helfen Ihnen dies schnell und übersichtlich durchzuführen. Sie können Beschrifter global, je Bauteilgruppe oder für einzelne Elemente definieren und wiederverwenden. Die Ergänzung eigener Parameter ist ebenfalls möglich. Diese können in die Beschrifter übernommen werden. Alle Ergebnisse wie z.B. die Massen­ermittlung, Rohrnetzberechnung, Kühllastergebnisse oder der hydraulische Abgleich werden in verschiedenen Formaten ausgegeben. Sämtliche Informationen werden direkt im Modell gespeichert und das finale TGA-Modell wird für den BIM-Prozesses bereitgestellt. Hierfür steht Ihnen wahlweise auch das IFC-Format zur Verfügung. 

Eingesetzte Programme


Übersicht aller Module aus dem Workflow Kälte