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Workflow für die
Kälteplanung

Exemplarischer Workflow für die Kälteplanung mit AutoCAD / liNear CADinside

Mit den Lösungen von liNear ist ein durchgängiger Workflow bei der Kälteplanung garantiert. Vom ersten Entwurf über die Kühllastberechnung über die Produktauslegungen und Rohrnetzberechnungen bis hin zu einer detailgetreuen 3D-Konstruktion erstellen Sie Ihre Planung mit liNear auf AutoCAD oder liNear CADinside schnell und effizient. 


Schritt 1: 2D-Konstruktion und Schemaplanung

Mit den liNear Symbolleisten, Schemageneratoren, Trassenbefehlen, Anbindefunktionen für starre und flexible Leitungen, automatischen Legenden, Schlitzplanungs-Assistenten u.v.m. zeichnen Sie berechenbare Kältesysteme unabhängig ob im Schema, in der Isometrie oder im Grundriss. Die Konstruktion bildet die Grundlage für die Rohrnetzberechnung. Ebenfalls erhalten Sie die Funktionen für die Erstellung der Architektur auf Grundlage einer Zeichnung des Architekten in beliebigem Format. Planen Sie vom Entwurf bis zur Ausführungsplanung mit einer Benutzeroberfläche, die Sie optimal bei jedem Schritt unterstützt.

Eingesetztes Programm


Schritt 2: Kühllastberechnung

Für die Ermittlung der Kühllast eines Gebäudes muss ein physikalisches Modell des Gebäudes strukturiert erfasst werden. liNear Building Analyse führt diese Analyse automatisiert auf Basis des CAD-Modells durch. Im Anschluss erfolgt die Kühllastberechnung. Haben Sie vorher bereits die Heizlastberechnung durchgeführt, kann das erfasste Gebäudemodell natürlich verwendet werden. Für die dynamische Berechnung stehen Ihnen sowohl das deutsche Verfahren nach VDI 2078 als auch das internationale Verfahren nach ASHRAE zur Verfügung. Nach der Eingabe der Lasten, Temperaturen, Verschattungen, Nutzungs- und Betriebsprofile sowie aller für die Berechnung relevanten Informationen, gibt Ihnen das Programm die Ergebnisse für das Projekt, einzelne Gebäudeteile, Ebenen und für alle Räume aus. 


Schritt 3: Auslegungen

Auf Basis der Kühllastberechnung nutzen Sie die liNear Aus­legung für Kühlsysteme zur Deckung des Bedarfs. Diese Auslegung steht sowohl für Kühlkonvek­toren als auch für Flächenkühlsysteme zur Verfügung. Umfangreiche Herstellerbibliotheken ermöglichen eine Produktauswahl vor der Auslegung. Nun steht Ihnen wahlweise eine Schnellauslegung oder eine detaillierte Auslegung zur Verfügung. Ausgelegte Komponenten werden mit einem Klick in das Modell übertragen. Kühlkonvektoren werden automatisch unter den Fenstern positioniert bzw. die Flächenkühlung wird eingezeichnet. Anpassungen können von Ihnen direkt im Modell oder in der Auslegung durchgeführt und bidirektional übertragen werden.


Schritt 4: Rohrnetzberechnungen

Perfekt ausgelegte und hydraulisch abgeglichene Kältesysteme sind mit der grafisch gestützten liNear Kälterohrnetzberechnung in nahezu allen denkbaren Varianten möglich. Basis für die Berechnung kann sowohl das Strangschema als auch die 2D- oder 3D-Grundrisszeichnung sein. Die Anforderungen an eine Kälterohrnetzberechnung unterscheiden sich an vielen Stellen von denen einer Heizungsrohrnetzberechnung. Vor allem die Prüfung des Einsatzes zugelassener Materialien und die Mediendaten für Kälte sind direkt nutzbare Vorteile. Das Programm meldet Ihnen gegebenen­falls noch Optimierungs­mög­lich­keiten, die Sie dann umgehend umsetzen können. Zum Abschluss der Berechnung wird das Netz redimensioniert. Mit der Vorgabe von fixen Rohrdimensionen berechnen Sie auch Bestands­anlagen und können das Netz optimieren bzw. erweitern. 

Eingesetzte Programme


Schritt 5: 3D-Konstruktion

Rohrleitungsplanung, die keine Wünsche offenlässt: Mit einem einfachen Bedienkonzept bauen Sie Ihre Anlagen im Handumdrehen 3-dimensional und realitätsgetreu auf. Bereits während der Konstruktion verhindert die Echtzeit-Kollisionsprüfung, dass sich Rohrleitungen und Bauteile berühren. Planen Sie direkt in 3D oder erstellen Sie im Anschluss an die Rohrnetzberechnung aus dem berechneten 1-Strich Rohrnetz automatisch ein 3D-Modell. Durch das liNear Material-Management werden automatisch die korrekten Form- und Verbindungsstücke gewählt. 2D-Symbole können durch 3D-Armaturen aus den Hersteller-Bauteilkatalogen ersetzt werden und Sie erhalten ein vollständiges 3D-Modell Ihrer Anlage. Selbstverständlich bleibt das Modell in jeder Phase berechenbar und nach Änderungen ist eine Neuberechnung jederzeit möglich. 

Eingesetztes Programm


Schritt 6: Beschriftung und Weitergabe der Ergebnisse

Schreiben Sie die Ergebnisse Ihrer Planung direkt ins Modell. Automatische Beschrifter helfen Ihnen dies schnell und übersichtlich durchzuführen. Sie können Beschrifter global, je Bauteilgruppe oder für einzelne Elemente definieren und wiederverwenden. Die Ergänzung eigener Parameter ist ebenfalls möglich. Diese können in die Beschrifter übernommen werden. Alle Ergebnisse wie z.B. die Massen­ermittlung, Rohrnetzberechnung, Kühllastergebnisse oder der hydrau­lische Abgleich werden in verschiedenen Formaten ausgegeben. Sämtliche Informationen werden direkt im Modell gespeichert und das finale TGA-Modell kann selbstverständlich mittels IFC-Schnittstelle für den BIM-Prozesses bereitgestellt werden. 


Übersicht aller Module aus dem Workflow Kälte