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Exemplarischer Workflow mit Autodesk Revit

Wir führen Sie von der Gebäude­aufbereitung bis zur Ergebnisausgabe Schritt für Schritt durch den exemplarischen Workflow für das Arbeiten mit liNear auf Autodesk Revit.


Schritt 1: Gebäude aufbereiten

Im Idealfall erhalten Sie die Architektur bereits als Revitmodell und nutzen dieses als Grundlage für das TGA-Modell, in dem dann Ihre Gebäudetechnikplanung durchgeführt wird. Sollten Sie nur 2D-Pläne erhalten, geben Ihnen unsere Architekturwerkzeuge im liNear Desktop die Möglichkeit auch die Architektur mit minimalem Aufwand in 3D zu erstellen. Mithilfe unserer Werkzeuge erstellen Sie komfortabel Gebäudeteile, Geschosse, Ebenen, Hilfsebenen, Räume, MEP-Räume und Zonen und reichern diese um weitere Informationen, wie z. B. Solltemperaturen oder innere Lasten an. Die automatisierte Ansichtsteuerung erleichtert die Arbeit und schafft Ordnung bei der Planung. Eine Analyse der Geländeapproximation und die liNear Parameter­verwaltung zur Steuerung und Zuordnung der Parameter sind ebenfalls enthalten.

Input

Architekturmodell bzw. -plan
 

Output

TGA-optimiertes Architekturmodell inklusive Ebenen, 
Zonen & MEP-Räumen
 

      Arbeitsschritte

  • Erstellung (entfällt ggf.) und Anreicherung des 3D-Gebäudemodells 
  • Geschosstabelle anlegen
  • MEP-Räume erstellen
  • Zonierung
  • Erste Ansichten und Pläne anlegen

Schritt 2: Gebäudeanalyse

Nach der Anreicherung des Architekturmodells um TGA-spezifische Informationen steht das Modell zur Planung und zu Analysezwecken bereit. Das Modell wird in liNear Building eingelesen und analysiert. Das Programm überprüft das Modell und weist Sie sowohl auf Fehler innerhalb der Architekturerstellung als auch auf fehlende Werte hin. Fehler im Architekturmodell können über das kostenfreie liNear Kollaborationstool an den Architekten kommuniziert werden. Eventuell fehlende Angaben zur Analyse (z. B. U-Werte) können manuell ergänzt oder berechnet werden. Eine übersichtliche Darstellung anhand von Gebäudeteilen, Etagen und Räumen ­ermöglicht eine schnelle Orientierung. Das erfasste Gebäudemodell ist Basis für alle Lastberechnungen, Nachweise und Auslegungen. 

Input

Architekturmodell mit 
zusätz­lichen Informationen 
für die Berechnungen

Output

Gebäudeerfassung und -analyse inkl. der benötigten Informa­tionen für die Lastberechnungen

      Arbeitsschritte

  • Automatische Erfassung und Übergabe an liNear Building 
  • Kommunikation von Fehlern mit anderen Planungsbeteiligten
  • Ergänzung analyserelevanter Werte 

Schritt 3: Lastberechnung

Ist das Gebäude vollständig erfasst und analysiert, starten Sie mit den Lastberechnungen. Das Programm ermittelt diese für das Projekt, die Etage oder einzelne Räume. Die Heiz- und Kühllastberechnung nach deutschen oder internationalen Normen steht Ihnen zur Verfügung, genauso wie der Nach­weis nach EnEV. Die intuitive Oberfläche ermöglicht die komfortable Eingabe berechnungsrelevanter Daten. Die Konzepterstel­lung einer Wohnungslüftungsanlage und die zugehörige Berechnung nach DIN 1946-6 sind hier ebenfalls möglich.

Input

Erfasstes Gebäude mit berechnungs-
relevanten Werten

Output

Heizlast, Kühllast, 
EnEV, KWL-Konzept

      Arbeitsschritte

  • Ergänzung analyse­relevanter Werte 
  • Bewertung von Alternativen
  • Lastberechnung
  • Ausgabe der Berech­nungsergebnisse

Schritt 4: Auslegungen

Für die Auslegung stehen die automatische Heizkörper- bzw. Konvektorauslegung sowie die Berechnung und Auslegung von Flächentemperierungssystemen zur Verfügung. Im Bereich der Lüftung können Sie die raumlufttechnischen Anlagen auslegen. Umfangreiche Herstellerbibliotheken ermöglichen die Produktauswahl vor der Auslegung. Ausgewählte Komponenten werden direkt ins Modell übertragen: Heizkörper und Konvektoren unter den Fenstern und die Flächentemperierungssysteme dem Flächenplan entsprechend. Anpassungen können im Modell oder in der Auslegung durchgeführt und bidirektional abgeglichen werden.

Input

Lastberechnungen, 
KWL-Konzept

Output

Berechnung/
Optimierung der Auslegung; 
Übertragung ins Modell

      Arbeitsschritte

  • Auswahl der Bauteile 
  • Auslegungen durchführen
  • Übertragung ins Modell

Schritt 5: Netzerstellung, -berechnung und Kollaboration

Im 5. Schritt konstruieren Sie das Netz und integrieren den Versorger. Verbraucher werden angebunden und es folgt die Detail­planung des Netzes. Wählen Sie neutrale oder hersteller­spezifische Bauteile aus der Bibliothek und definieren Sie die Komponenten nach Ihren Vorgaben. Im Anschluss führen Sie die Netzberechnung durch. Das Programm meldet ggf. Optimierungs­mög­lich­keiten im Reports- und Aufgaben-Tab. Diese können Sie bearbeiten, mit Informationen anreichern und bei Bedarf mittels BCF oder IFC weiterleiten. Abschließend wird das Netz redimensioniert. Eine Schlitz- und Durchbruchsplanung mit leistungsstarken Kollaborations­werkzeugen vereinfacht die Abstimmung mit Architekten und Statikern sowohl in Closed- als auch in Open-BIM-Projekten.

Input

TGA-Modell mit Auslegungen 

Output

TGA-Modell mit optimierten Systemen sowie die Freigabe 
der benötigten Schlitze und Durchbrüche

      Arbeitsschritte

  • Netzkonstruktion inkl. der Komponenten u. Erzeuger 
  • Berechnung, Optimierung und Redimensionierung der Netze und Anlagen
  • Abstimmung mit Architekten und Statikern bezügl. Durchbrüche

Schritt 6: Beschriftung und Ergebnisse ausgeben

Schreiben Sie die Ergebnisse Ihrer Planung direkt ins Modell. Automatische Beschrifter helfen Ihnen dies schnell und übersichtlich durchzuführen. Sie können Beschrifter global, je Bauteilgruppe oder für einzelne Elemente definieren und wiederverwenden. Die Ergänzung eigener Parameter ist ebenfalls möglich. Diese können in die Beschrifter und für den Export übernommen werden. Alle Ergebnisse wie z. B. die Massen­ermittlung, die detaillierte Rohrnetzberechnung, die Heizlastergebnisse oder der hydrau­lische Abgleich werden in verschiedenen Formaten ausgegeben. Sämtliche Informationen werden direkt im Modell gespeichert und das finale TGA-Modell wird für den BIM-Prozess bereitgestellt. Hierfür steht Ihnen wahlweise auch das IFC-Format zur Verfügung. 

Input

TGA-Modell mit 
optimierten Systemen

Output

Finales TGA-Modell zur Implementierung in die 
Gesamtplanung und die Ausgabe der Ergebnisse 
 

      Arbeitsschritte

  • Definition von Beschriftern und Auswahl der zu exportierenden Werte
  • Beschriftung
  • Weitergabe des TGA-Modells an den Auftraggeber
  • Ausgabe der Ergebnisse, Stücklisten etc.